Suchtprävention und Suchthilfe

Sucht ist eine chronische Krankheit mit vielfältigen Ursachen. Entstehung und Verlauf einer Sucht werden durch ein komplexes Bedingungsgefüge aus biologischen, psychischen und sozialen Einflussfaktoren bestimmt. Eine Sucht hindert Betroffene, ihren gesellschaftlichen und sozialen Verpflichtungen nachzukommen und beeinträchtigt sie in ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.

Durch Maßnahmen der Suchtprävention und Suchthilfe sollen die Entstehung einer Sucht verhindert, die Überwindung einer Sucht erleichtert sowie die soziale und berufliche Teilhabe erhalten oder wiederhergestellt werden.

Differenzierte Angebote zur Prävention und Hilfe
In Nordrhein-Westfalen wurde innerhalb der vergangenen Jahrzehnte ein differenziertes Suchtpräventions- und -hilfesystem aufgebaut, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Es reicht von Angeboten zur Suchtvorbeugung über niedrigschwellige Maßnahmen der Gesundheits- und Überlebenshilfe, die substitutionsgestützte Behandlung bis zu ambulanten und stationären Hilfen der sozialen und beruflichen Rehabilitation einschließlich der Nachsorge.

Landeskonzept gegen Sucht
Das 2012 erschienene neue Landeskonzept gegen Sucht beschreibt die Neuausrichtung der Drogen- und Suchtstrategie in Nordrhein-Westfalen. Das Landeskonzept ist als Gemeinschaftsinitiative aller Verantwortung tragenden Stellen und Institutionen angelegt und dient als Handlungsgrundlage zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung von Angeboten zur Suchtprävention und Suchthilfe in Nordrhein-Westfalen. Konkrete Ziele, Maßnahmen und Umsetzungsschritte werden in einem Aktionsplan Sucht festgeschrieben werden.

Weiterführende Informationen zu den Angeboten sind im Folgenden dargestellt: